Soll eine Ausbildung gelingen, benötigt der Jugendliche mit einer Sehbehinderung oder einer Schwäche im Bereich Sprache/Kommunikation und Beziehung auch nach der Schulzeit fachkompetente Begleitung und Unterstützung durch den SONNENBERG.
Wir begleiten Jugendliche, die eine Ausbildung absolvieren, sei es als Lernende in einem Betrieb oder als Schülerin oder Schüler einer weiterführenden Schule, einem Gymnasium, einer Handelsschule usw.
Das Angebot «Ausbildungsbegleitung» wird sowohl als Externat wie auch als Internat geführt. Wir begleiten auch Jugendliche, die während ihrer Volksschulzeit an ihrem Wohnort die Schule besuchten und während dieser Zeit durch Fachpersonen des SONNENBERG unterstützt und begleitet wurden.
Das Personal ist sozialpädagogisch, psychologisch, didaktisch-methodisch sowie blinden- und sehbehindertenspezifisch geschult.
Die Jugendlichen werden vor Beginn der Ausbildungsbegleitung durch einen Berufsberater der Invalidenversicherung beraten. Dieser ist auch für die Kostengutsprache bei der Invalidenversicherung verantwortlich.
Der Umfang der Begleitung wird vorgängig zusammen mit dem Berufsberater festgelegt. Die Unterstützung richtet sich inhaltlich und zeitlich nach dem Ausbildungsprogramm und dem Unterstützungsbedarf der Jugendlichen.
Wir bieten Unterkunft und Verpflegung für jene Jugendlichen, welche im SONNENBERG wohnen. Die Unterstützung und Begleitung der externen Schülerinnen und Schüler wird nach individuellem Bedarf und Absprache durchgeführt.
Die Jugendlichen, die nicht im Umfeld des SONNENBERG wohnen und die in der Nähe ihres Wohnortes eine Ausbildung absolvieren, werden von einer Beratungslehrperson regelmässig am Ausbildungsplatz und – je nach Bedarf – in der Berufsschule besucht, um aktuelle Probleme und Fragen angehen zu können.