Lebenspraktische Fertigkeiten (LPF)

Organisation

  • Durchführung auf allen Schulstufen je nach Bedarf.
  • Die Förderung der lebenspraktischen Fertigkeiten und das Rehabilitationstraining werden individuell durchgeführt und orientieren sich an den Bedürfnissen der Betroffenen.
  • Das Training kann je nach Situation auch eine eingeschobene Lerneinheit parallel zum Unterricht sein.
  • Das Training wird in den Wohnräumen oder den Unterrichtsräumen durchgeführt.

Grundsätze

  • Sehbehinderte und Blinde wollen bei der Verrichtung alltäglicher Handlungen selbstständig sein und sich sichere Fertigkeiten aneignen.
  • Die Förderung der lebenspraktischen Fertigkeiten stärkt das Selbstwertgefühl und die Eigenverantwortung, was eine Grundlage für eine optimale Persönlichkeitsentfaltung ist.
  • Ziel ist die bestmögliche, den individuellen Möglichkeiten und der Persönlichkeit entsprechende Integration in unsere Gesellschaft.

Aufgaben

  • Vermittelt werden Kenntnisse über:
    • Funktionsabläufe
    • effizienter Einsatz von Hilfsmittel
    • Arbeitsmethoden
    • Hygiene
    • Kleidung, Kleiderpflege
    • Hauswirtschaft
    • Kochen
    • Tagesablauf
  • In Ergänzung zu diesen Aufgaben umfasst die Arbeit der LPF-Fachperson im SONNENBERG folgende weitere Bereiche:
    • Beratung von Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen.
    • Administrationsarbeiten.
    • Weiterbildung und Teamarbeit:
      • Die LPF-Lehrperson ist Mitglied des Bereiches Begleitende Dienste, eines Kernteams, eines Fachteams und arbeitet in internen Arbeitsgruppen mit.
      • Teilnahme und Mitarbeit an internen Weiterbildungsveranstaltungen und Besuch ex-terner Fachkurse.
      • Mitwirkung bei der Gestaltung des Schullebens und bei der Erfüllung organisatorischer Aufgaben der Schule, Zusammenarbeit mit Lehrerpersonen und Leitungspersonen.
      • Beteiligung an der Entwicklung des SONNENBERG.
      • Regelmässige fachliche, didaktische, pädagogische und psychologische Fortbildung.
    Bilder-Potpourri vom SONNENBERG in Baar