In unseren Klassen für sehgeschädigte Kinder und Jugendliche streben wir einen optimal auf die individuellen Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler ausgerichteten Unterricht an.
Der Unterricht findet in ein- oder mehrstufigen Klassen von drei bis maximal acht Schülerinnen und Schülern statt.
Unsere Lehrkräfte haben eine heilpädagogische Ausbildung und eine sehbehinderten- und blindenpädagogische Zusatzausbildung.
Die Festigung der Klasse als «Lernheimat» der Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum der organisatorischen Überlegungen. Im Idealfall sind für die Klasse mit sehgeschädigten Kindern und Jugendlichen drei Personen zuständig (Klassenlehrperson, Ergänzungslehrperson, Fachperson Rehabilitation).
Die Reduktion auf drei Ansprechpersonen pro Klasse erhöht die Flexibilität und ermöglicht eine optimale und individuelle Betreuung.
Der Unterricht in den Bereichen Sport, Musik und handwerkliches Gestalten kann von Fachlehrpersonen wahrgenommen werden.
Die therapeutischen Massnahmen werden auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt. Ergänzende therapeutische Angebote wie Logopädie, Psychomotoriktherapie, Physiotherapie oder heilpädagogisches Reiten werden den Bedürfnissen jedes Kindes und Jugendlichen entsprechend eingesetzt.
Im Orientierungs- und Mobilitätsunterricht (O+M) erlangen die Kinder und Jugendlichen grösstmögliche Selbstständigkeit.
Das Vermitteln von lebenspraktischen Fertigkeiten (LPF) wird in den täglichen Unterricht integriert. Bei spezifischen Bedürfnissen können lebenspraktische Fertigkeiten auch im Einzel- oder Kleingruppenunterricht vermittelt werden.
Auskunft zu diesem Angebot erhalten Sie von unserer Schulleitung: Tel. 041 767 78 33